Gewichtsmanagement mit Wissenschaft: Das ageLOC TRMe-System
Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland ist übergewichtig. Das ist keine Übertreibung — die Zahlen des Robert Koch-Instituts aus der DEGS-Studie und die Eurostat-Erhebung von 2022 zeigen: rund 53 % der deutschen Bevölkerung bringen zu viel Gewicht auf die Waage. In einem Land, das für seine Gründlichkeit in der Ernährungswissenschaft bekannt ist, für DGE-Richtlinien und eine Supplement-Kultur, die über Reformhäuser und Apotheken läuft — wie ist das möglich?
Wir haben uns intensiv mit diesem Widerspruch beschäftigt. Deutsche Verbraucher sind im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gut informiert über Nährwerte, lesen Zutatenlisten und vertrauen auf wissenschaftliche Nachweise. Trotzdem steigen die Übergewichtsraten seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich an. Das deutet darauf hin, dass Information allein nicht ausreicht — und dass die klassischen Diätansätze ein grundlegendes Problem haben.
Übergewichtige Erwachsene in Deutschland vs. EU-Durchschnitt (Eurostat 2022)
Quelle: Eurostat 2022 EHIS / Robert Koch-Institut
Ehrlich gesagt: Wer sich schon einmal durch die Regale einer deutschen Apotheke gekämpft hat, weiß, dass es an Produkten nicht mangelt. Was fehlt, ist ein Ansatz, der über das bloße Kalorienzählen hinausgeht und den Körper als Ganzes betrachtet. Genau das haben wir uns in den letzten Monaten genauer angesehen — und dabei einen Ansatz gefunden, der den strengen Ansprüchen des deutschen Marktes tatsächlich standhält.
Die Wissenschaft hinter dem Scheitern von Diäten
Warum scheitern Diäten? Nicht weil Menschen zu wenig Disziplin haben — sondern weil der Körper biologisch gegen radikale Kalorienreduktion arbeitet. Das ist gut dokumentiert und lässt sich auf mehrere Mechanismen zurückführen.
Metabolische Anpassung
Wenn die Kalorienzufuhr über Wochen deutlich sinkt, senkt der Körper seinen Grundumsatz. Eine Studie, die 2016 in der Zeitschrift Obesity veröffentlicht wurde (Fothergill et al.), begleitete Teilnehmer der US-Fernsehshow „The Biggest Loser" über sechs Jahre. Das Ergebnis: Ihr Stoffwechsel lag dauerhaft unter dem statistisch erwarteten Wert — im Schnitt verbrannten sie täglich 500 kcal weniger, als es ihrem Körpergewicht entsprach. Der Körper „erinnert" sich an die Diät und bleibt im Sparmodus.
Muskelverlust und der Jojo-Effekt
Ein häufig unterschätztes Problem: Bei kalorienreduzierten Diäten ohne ausreichende Proteinversorgung verliert der Körper nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Weniger Muskeln bedeuten einen niedrigeren Grundumsatz — ein Teufelskreis entsteht. Laut einer Meta-Analyse im American Journal of Clinical Nutrition (Weinheimer et al., 2010) besteht etwa 25 % des Gewichtsverlusts bei kalorienreduzierten Diäten aus fettfreier Masse.
Die Rolle des Darmmikrobioms
Die Forschung der letzten zehn Jahre hat die Darmflora als zentralen Faktor für Gewichtsregulation identifiziert. Eine gesunde Darmflora beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch den Appetit, Entzündungsprozesse und die Fettspeicherung. Laut dem European Journal of Clinical Nutrition weisen übergewichtige Personen häufig eine geringere bakterielle Diversität auf als normalgewichtige.
Leberfunktion und Fettstoffwechsel
Ein Punkt, den die wenigsten Diätprogramme berücksichtigen: die Leber. Etwa 25 % der europäischen Erwachsenen sind von einer nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD) betroffen, so die European Association for the Study of the Liver (EASL). Eine überlastete Leber kann Fette weniger effizient abbauen — und genau hier entsteht ein Engpass, den keine noch so strenge Kalorienbeschränkung löst.
Blutzuckerschwankungen
Der Kreislauf ist vielen bekannt: Heißhunger, schnelle Kohlenhydrate, Blutzuckerspitze, Insulinausschüttung, Energietief, erneuter Heißhunger. Dieser Zyklus untergräbt selbst die disziplinierteste Ernährungsplanung. Chrom — ein Spurenelement, das in vielen Ernährungsplänen zu kurz kommt — spielt laut EFSA eine nachgewiesene Rolle bei der Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels.
Ein anderer Ansatz — Mehrere Faktoren gleichzeitig angehen
Was wäre, wenn man nicht nur einen dieser Faktoren isoliert angeht, sondern mehrere gleichzeitig? Die Forschungslage deutet darauf hin, dass nachhaltiges Gewichtsmanagement ein Zusammenspiel aus mindestens vier Bereichen erfordert:
- Gewichtsmanagement im engeren Sinne — den Körper bei der Reduktion von Fettmasse unterstützen, ohne Muskeln abzubauen
- Appetitregulation — Heißhunger reduzieren und das Sättigungsgefühl verbessern, ohne ständig gegen den eigenen Körper zu kämpfen
- Verdauungsunterstützung — eine gesunde Darmfunktion fördern, die die Nährstoffaufnahme optimiert
- Leberfunktion und Fettstoffwechsel — die Leber in ihrer zentralen Rolle beim Fettabbau unterstützen
Dieser Mehrsäulen-Ansatz klingt logisch, ist aber in der Praxis selten umgesetzt. Die meisten Produkte auf dem Markt konzentrieren sich auf einen einzelnen Aspekt — einen Appetitzügler hier, ein Verdauungsenzym dort. Das ist, als würde man nur einen Reifen an einem Auto wechseln und sich wundern, warum es immer noch nicht geradeaus fährt.
Wir haben nach einem System gesucht, das diese vier Bereiche wissenschaftlich fundiert kombiniert — mit Inhaltsstoffen, deren Wirkung durch EU-zugelassene Health Claims belegt ist. Und wir sind fündig geworden.
Wie ageLOC TRMe diese Wissenschaft umsetzt
Das ageLOC TRMe System von Nu Skin ist genau so aufgebaut: vier spezialisierte Produkte, die jeweils einen der genannten Faktoren adressieren und zusammen ein kohärentes Ganzes bilden. Kein einzelnes Wundermittel, sondern ein durchdachtes System.
Die 4 Säulen des TRMe-Systems
Gewichtsmanagement
Glucomannan + Vitamine C, B6, B12
Appetit-Kontrolle
Maulbeerblatt + Johannisbrot + Chrom
Verdauungsunterstützung
Artischockenblatt + Ingwerwurzel
Leber & Fettstoffwechsel
Kurkuma + Moringa + Curryblatt
MyGoal — Gewichtsmanagement mit Glucomannan
Der Kern von MyGoal ist Glucomannan, eine natürliche Faser aus der Konjakwurzel. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine EU-zugelassene Aussage: Glucomannan trägt im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung zu Gewichtsverlust bei (EU-Verordnung 432/2012). Die Wirkung tritt bei einer täglichen Aufnahme von 3 g in drei Portionen à 1 g vor den Mahlzeiten ein, zusammen mit 1-2 Gläsern Wasser.
Ergänzt wird Glucomannan durch die Vitamine C, B6 und B12, die zum normalen Energiestoffwechsel beitragen — ein wichtiger Punkt, um das typische Energietief bei reduzierter Kalorienzufuhr abzumildern.
MyEdge — Appetit und Blutzucker regulieren
MyEdge kombiniert Maulbeerblattextrakt, Johannisbrotextrakt und Chrom. Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei — ein von der EFSA zugelassener Health Claim. Johannisbrot hilft, den Appetit zu regulieren. Zusammen adressieren diese Inhaltsstoffe genau den Heißhunger-Kreislauf, den wir oben beschrieben haben.
Wir haben MyEdge besonders vor den Nachmittagsstunden als hilfreich empfunden — genau dann, wenn die Konzentration nachlässt und der Griff zum Schokoriegel besonders verlockend wird (und ja, wir sprechen aus Erfahrung).
InnerNu — Verdauung in Balance
Artischockenblatt und Ingwerwurzel bilden die Basis von InnerNu. Beide Pflanzenextrakte werden in der europäischen Pflanzenheilkunde traditionell zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt. Artischocke trägt zum Wohlbefinden des Verdauungstrakts bei, und Ingwer unterstützt eine normale Magen-Darm-Funktion.
Die Idee dahinter: Wenn die Verdauung reibungslos funktioniert, werden Nährstoffe besser aufgenommen, und der Körper muss weniger kompensieren — zum Beispiel durch verstärkte Fetteinlagerung.
RealMe — Die vergessene Rolle der Leber
RealMe ist vielleicht die interessanteste Komponente, weil sie einen Bereich adressiert, den die meisten Gewichtsmanagement-Programme ignorieren: den Fettstoffwechsel der Leber. Die Kombination aus Kurkuma, Moringa und Curryblattextrakt zielt darauf ab, die Leber in ihrer Funktion zu unterstützen. Kurkuma verhindert Fettansammlung und erleichtert den Fettabbau durch die Leber.
Praktischer Leitfaden — So starten Sie
Das TRMe-System passt sich Ihrem Alltag an, nicht umgekehrt. Es erfordert keine radikale Ernährungsumstellung und keinen komplizierten Zeitplan. So sieht die tägliche Einnahme aus:
Morgens: Nehmen Sie MyGoal (1 Stick Pack) mit einem großen Glas Wasser, etwa 30 Minuten vor dem Frühstück. Das Glucomannan quillt im Magen auf und sorgt für ein früheres Sättigungsgefühl. Dazu eine RealMe-Kapsel, die den Leberstoffwechsel über den Tag unterstützt.
Mittags: Vor dem Mittagessen ein weiteres MyGoal Stick Pack mit Wasser. Die regelmäßige Einnahme von 3 x 1 g Glucomannan pro Tag ist Voraussetzung für den EU-zugelassenen Health Claim.
Nachmittags: MyEdge kommt ins Spiel, wenn der Nachmittagsheißhunger typischerweise zuschlägt. Chrom hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, und Johannisbrot reguliert den Appetit.
Abends: Das dritte MyGoal Stick Pack vor dem Abendessen, zusammen mit einer InnerNu-Kapsel für die Verdauungsunterstützung.
Ein wichtiger Punkt: TRMe ist kein Mahlzeitenersatz. Sie essen weiterhin normal — idealerweise eine ausgewogene Ernährung nach DGE-Empfehlungen. Das System ergänzt Ihre Ernährung, es ersetzt sie nicht. Und Bewegung bleibt natürlich ein wesentlicher Faktor. Aber wenn Sie bereits versuchen, sich gesund zu ernähren und regelmäßig aktiv sind, kann TRMe die biologischen Faktoren adressieren, die oft übersehen werden.
Noch ein praktischer Tipp: Die MyGoal Stick Packs lassen sich gut in einer Handtasche oder Aktentasche transportieren. Für unterwegs — ob im Büro oder auf Geschäftsreise — brauchen Sie nur ein Glas Wasser.
Häufig gestellte Fragen
Ist TRMe vegan und glutenfrei?
Die TRMe-Produkte tragen das V-Label und sind als vegan zertifiziert. Sie sind außerdem glutenfrei formuliert. Das ist besonders relevant für den deutschen Markt, wo Zertifizierungen und klare Produktkennzeichnung erwartet werden. Alle Produkte sind zudem in der EU hergestellt und entsprechen den europäischen Lebensmittelsicherheitsstandards.
Ab wann kann man mit ersten Veränderungen rechnen?
Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Ausgangsgewicht, Ernährung und Aktivitätsniveau ab. Der EU Health Claim für Glucomannan setzt eine begleitende kalorienarme Ernährung voraus. Die meisten Anwender berichten, dass sie innerhalb der ersten zwei Wochen ein verändertes Sättigungsgefühl wahrnehmen. Für die Unterstützung des Gewichtsmanagements empfiehlt sich ein Zeitraum von mindestens 8–12 Wochen. Konkrete Gewichtsverluste können wir weder versprechen noch garantieren — das wäre unseriös.
Kann man einzelne Produkte auch separat nutzen?
Grundsätzlich ja. Das TRMe-System ist modular aufgebaut, und jedes Produkt hat eigenständige Inhaltsstoffe mit eigenen EU Health Claims. Allerdings ist die Stärke des Systems gerade die Kombination der vier Säulen — einzeln genutzt, adressieren Sie eben nur einen Faktor statt vier. Die besten Rückmeldungen erhalten wir von Anwendern, die alle vier Produkte zusammen verwenden.
Was unterscheidet TRMe von den ageLOC M-Bars?
Die M-Bars (Meta und Maintain) sind Mahlzeitenersatz-Riegel, die einzelne Mahlzeiten ersetzen. TRMe hingegen ist ein Nahrungsergänzungssystem, das Sie zusätzlich zu Ihren normalen Mahlzeiten einnehmen. Beide Produktlinien können sich ergänzen, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze: M-Bars ersetzen Kalorien, TRMe unterstützt die körpereigenen Prozesse.
Passt TRMe zu den DGE-Empfehlungen?
TRMe widerspricht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht. Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das eine ausgewogene Ernährung ergänzt, nicht ersetzt. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe (C, B6, B12, Chrom) sind im Rahmen der empfohlenen Tagesdosen dosiert. Glucomannan ist als Lebensmittelzutat in der EU zugelassen und durch die EFSA positiv bewertet.
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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie ein neues Nahrungsergänzungsprogramm beginnen.
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